Montag, 15. August 2016

Durch das Höllental auf den Osterfelderkopf (2030m)

Ausgangspunkt ist der Parkplatz der Alpspitzbahn in Garmisch, von da aus gehen wir zuerst in Richtung Hammersbach, dann folgen wir der Beschilderung zur Höllentalklamm.
 Bis zum Eingang der Klamm sind es 5km und 400Hm.
Der Eintritt kostet für Alpenvereinsmitglieder nur 1€ für alle anderen 4€.
Zuerst die Regenjacke mit Kapuze angezogen, dann geht es hinein in die tosende Klamm.
Teilweise geht es durch niedrige Tunnel, meist über Stege und Brücken.




 Wasserduschen inbegriffen.


Weiter Richtung Höllentalangerhütte vorbei an einem schönen Wasserfall.
 Nach 2h15min erreichen wir die auf 1387m gelegene Hütte, die erst 2015 neu erbaut wurde.
Nach einer Pause geht es weiter.
Der Höllentorkopf ist zu sehen, rechts davon müssen wir durch die Rinderscharte.
Rückblickend ist der Höllentalferner zu sehen, über den geht es auf die Zugspitze.
 Der Weg ist sehr gut ausgebaut.
Nach einigen Fotostopps und einer Pause erreichen wir nach 4h30min auf 2090m die Rinderscharte,
von da aus nochmal bergab bis der unspektakuläre Osterfelderkopf auftaucht.
Hier gibt es eine Aussichtsplattform unter der es mehrere hundert Meter abwärts geht.

Am Ende fahren wir mit der Alpspitzbahn für 17€ ins Tal.
Insgesamt waren es 13km und 1400 Höhenmeter.






Sonntag, 7. August 2016

Bergtour auf den Litnisschrofen (2069m)

Über Pfronten nach Haldensee, hinein in das Tal der Strindenbachs zum ersten Wegweiser.
Kurz danach ein schöner Wasserfall.
Weitblick in das Tal.
Der Berg von der Nordseite.
Auf 1714 m die Gräner Ödenalpe.

Der Berg von Süden.
In Richtung des Gipfels mit einem kurzen Kettengesicherten Kletterteil.
Der Behälter für das Gipfelbuch.
Welch freudige Überraschung für den Fan!
Blick zurück.
Richtung Westen.
Zeit Aufstieg 1h44 min (922Hm), Abstieg 1h30min.








Donnerstag, 10. September 2015

Bergtour über den Klettersteig auf die Wankspitze (2209m)

Der Normalweg auf die Wankspitze führt über die Südseite, Ausgangspunkt ist Arzkasten auf 1151m.
Da wir uns aber die Fahrt über den Fernpass nicht antun wollen, starten wir in Biberwier auf 1020m.
Um 08.00 Uhr geht es los am Parkplatz der Marienbergbahn.
Nach 650 Hm ist die Bergstation erreicht, die gerade die ersten Wanderer auswirft die sich den Aufstieg sparen.
Weiter geht es Richtung Höllkopf, das Wetter ist anders als die Vorhersage nicht berauschend, es ziehen immer wieder Nebelschwaden und Wolken vorbei.
Nach 2h15min ist das Hölltörl auf 2126m erreicht, wir sehen die gegenüberliegende Scharte genannt Stötttörl auf 2036m wo der Klettersteig beginnt.
Leider müssen wir erst wieder 300 Hm hinunter und dann 200 Hm rauf, zwischendurch verlieren wir den Weg und müssen uns durch einen Latschenwald kämpfen.
Der Klettersteig ist erreicht.
Der Einstieg ist schon mal heftig, es gibt nur wenige Zentimeter breite Tritte.

Mit viel Armkraft überwinde ich den Einstieg, der weitere Verlauf ist bis auf eine Stelle am Ende
unschwierig.




Nach fast vier Stunden und 1600 überwundenenen Höhenmetern stehen wir auf dem Gipfel.
Da uns der Rückweg über den Klettersteig zu gefährlich erscheint bleibt nur die Variante Abstieg zum Lehnberghaus (1554m) und von da zurück auf das Hölltörl.

Das letzte Stück ist extrem Steil, die Oberschenkel sind leer und schmerzen, was für eine Quälerei.
Am Hölltörl haben wir insgesamt 2200 positive Höhenmeter zurückgelegt.
Nach sieben Stunden und insgesamt 18,5 km Wegstrecke erreichen wir die Bergstation der Bahn und fahren ins Tal.
Was für eine Monstertour!


Sonntag, 10. Mai 2015

Bizau Traillauf

Was für eine Schlammschlacht!

Als es daran ging einen Trainingsplan für das Frühjahr auszuwählen, entschied ich mich dafür auf einen Halbmarathon zu trainieren, aber beim Bizau Traillauf zu starten.
Laut Ausschreibung sind auf 30,5km 1660 Hm zurückzulegen.
Bisher hatte ich laufend maximal 958Hm (2/3 Marathon Oberstaufen 2010) zurückgelegt,
und damals das Vollgas Bergablaufen mit einem einwöchigen Muskelkater büßen müssen.
Die Devise heißt also: zurückhalten und genießen, ankommen ist alles.

Nach 1,5 stündiger Fahrt Ankunft in Bizau, ein kleines Dorf in Vorarlberg.
Die Wolken hängen tief am Berg, es hat 11 Grad, am Start stellen sich 250 Teilnehmer für die zwei Strecken auf (es gibt noch einen kurzen Lauf über 7,6km an dem alleine 116 Läufer starten).

Punkt 10 Uhr gehts los zuerst auf Forstwegen.

Manche gehen schon, die ersten 200Hm lege ich noch laufend zurück.
Zwischendurch ein schöner Pfad durch einen Buchenwald.
Bald die erste Herausforderung ein Pfad, knöcheltiefer Schlamm mit Wurzeln und großen Steinen.
Meine Laufstöcke sind eine große Hilfe um nicht auszurutschen, komischerweise sehe ich nur sehr
wenige Läufer mit Stöcken, die werden sich noch bezahlt machen!
Es gibt eine große Anzahl von Verpflegungsstellen, ich laufe aber mit Trinkrucksack und am Anfang nehme ich wir nur was zu essen.

Als ich nach einer Stunde auf die Laufuhr schaue, stehen da nur 6,5km, das kann sich aber heute hinziehen.
Für die ersten 1000hm benötige ich 1h35min.
Nach 11km erreichen wir die Bergstation der Seilbahn auf 1700m.
Danach geht es auf einem lehmigen Pfad am Grat entlang, plötzlich rutscht mein rechter Fuß weg, der Stock auch und ich finde mich auf allen vieren im Lehm wieder.
Nichts passiert nur dreckig, gleich weiter.
Hier oben gibt es noch Schneefelder.
Vorbei an einem markanten Gipfel.
Km 15: an der Verpflegungsstation auf 1500m fängt es an leicht zu regnen.

Kurz darauf regnet es Bindfäden, ich ziehe meine Jacke an aber manche haben trotz Vorgabe in der Ausschreibung anscheinend keine dabei und laufen so durch das kalte nass.

Es kommt eine extrem steile Stelle mit Schneefelden und Wasserströmen auf dem Pfad, der Puls rast als ich mich da hochkämpfe.
Mein Gedanke das war die schlimmste Stelle, sollte sich aber als Trugschluß herausstellen.
Zur Abwechslung mal eine Teerstraße.

Jetzt kommts: zuerst steil durch einen Wald, danach ist ein Hang mit 60 Grad Neigung zu queren,
der Pfad ist extrem rutschig, die Trailschuhe bieten seitlich nicht viel Halt, bin ich froh um die Stöcke, einige bewegen sich nur noch auf allen vieren fort.
Im Anschluß ist der Pfad durch den Wald so steil, das sogar Seile gespannt wurden um ihn überhaupt bewältigen zu können.
Wenn man da ausrutscht geht es auf dem feuchten Gras lang dahin.
Das schlimmste liegt hinter uns, es kommt sogar die Sonnne raus aber jetzt muss man wieder ins Tal.
Zwischendurch sind immer wieder kleinere Anstiege zur überwinden, meine Oberschenkel schmerzen und krampfen bereits leicht.
Abwärts laufen jeder Schritt ein Schmerz, aufwärts jeder Schritte ein Kampf, die Reserven sind aufgebraucht.
Aber nach 4Stunden und 48 Minuten bin ich doch erschöpft aber glücklich im Ziel.
Fazit: eine sehr gut organisierte Veranstaltung mit vielen Streckenposten und Verpflegungsstellen und einer vorbildlichen Wegemarkierung. 





Samstag, 11. Oktober 2014

Bergtour auf den Roten Stein (2366m)

Ausgangspunkt ist ein gebührenfreier Parkplatz am Ortsanfang von Berwang auf 1300m.
Ungefähr im Jahr 2000 war ich schon mal auf dem Berg, aber wegen aufziehender Wolken war
damals die Sicht sehr schlecht.
Ankunft am Parkplatz um 10.00 Uhr, heute dabei Bergkamerad Franz.
Zuerst geht es Richtung Gröben wo die Aufstiegszeit mit 3 1/2 Stunden angeschrieben ist.
Der Weg durch das Tal ist am Anfang ziemlich feucht und schmierig.
Am Ende des Tales wir der Weg merklich steiler aber auch trocken.
Das Gipfelkreuz kommt in Sicht.
Bis zum Gipfel ist es felsig aber der Weg ist ohne Schwierigkeiten.
Nach 2h25min reiner Gehzeit und 1100Hm sind wir am Gipfel, es ist schön sonnig mit guter Fernsicht.

Blick Richtung Zugspitze.
Blick Richtung Hochvogel.
Unser Ausgangsort.