Montag, 21. Mai 2012

MTB - Urlaub

Nach 2008 (Transalp) wieder mal Zeit gefunden um mit dem Andi eine geführte Radtour mitzumachen.
Diesmal geht es vom Startort Dresden Richtung Riesengebirge.

1. Tag Dresden - Bad Schandau (64km, 400Hm)
Treffpunkt um 12.00 Uhr in Dresden mit unserem Guide Holger.
Insgesamt 10 Teilnehmer allen Alters und aus ganz Deutschland.
Wir rollen erstmal durch die Innenstadt von Dresden, danach am Elbradweg entlang.


In den Wäldern immer wieder Sandsteinformationen.

Hoch über der Elbe erreichen wir einen Aussichtspunkt.


2. Tag Bad Schandau - Jeschken (93km, 2040Hm)

Wir überschreiten die Grenze nach Tschechien.

Basilika in ?
Schloß in ?

Am Ende des Tages der Finale Anstieg auf den 1012m hohen Jeschken mit dem Fernsehturm auf dem Gipfel.


3. Tag Jeschken - Harrachov (60km, 1270Hm)

Aussichtsturm auf dem Gipfel des Cerna Studnice.


Am Nachmittag dann leider ein Sturz mit Folgen, unser ältester Teilnehmer (72) reagiert zu spät, überbremst vorne und geht über den Lenker.
Er schlägt mit dem Gesicht auf dem Teer auf, nur der Helm verhindert schlimmeres.
Den Anblick des Bewusstlosen in einer Blutlache werde ich so schnell nicht vergessen.
Der alarmierte Krankenwagen ist schnell vor Ort, am Ende "nur" eine Gehirnerschütterung, ein Cut und ein ausgeschlagener Zahn.
Den Rest der Tour wird er im Krankenhaus verbringen.

4. Tag Harrachov Rundtour über die Elbquelle (48km, 1570Hm)

Wir fahren nach Spindlermühle, einem Wintersportort.


Der geplante Besuch des Bikeparks fällt wegen dem defekten Lift aus, wir fahren jetzt auf den Gipfel des 1380m hohen Pramen Labe.


Weiter geht es zur 1280m hoch gelegenen Elbquelle die aber noch unter Altschnee verborgen ist.


Die Abfahrt über einen aus Granitblöcken bestehenden Weg bringt der Gruppe sechs! Platte Reifen ein und dauert entsprechend lange.
Ich entscheide mich nach 500m lieber zu schieben, die Schläge sind doch zu brutal.
Ich und Andi blieben ohne Panne.


5. Tag Harrachov-Dresden (28km, 250Hm)

Zuerst mit dem Rad nach Tarrachov dann mit dem Zug nach Dresden und zum Hotel zurück.

Fazit:
Wetter am Anfang recht kühl (10-12 Grad) aber trocken, ab dem dritten Tag sonnig und warm.
Strecken: von Teerstrassen, Forstwegen und Trails alles dabei, fast alles fahrbar, viele kürzere Anstiege von 50-100 Hm und wenige 20 Prozenter.
Unterkunft und Essen: in der Tschechei alles nur ein Drittel so teuer wie bei uns, das Niveau ist aber einfacher.
Kondition: 2000 Höhenmeter am Tag mit einem Finalen Anstieg am Ende sind schon eine Herausforderung.
Durch etliche Pausen und ein angemessenes Tempo aber gut zu schaffen.


Montag, 7. Mai 2012

Salzburg Marathon

Aufstehen um 03:30 Uhr, Abfahrt dann um 04.30 Uhr, bei Gehren erster Reaktionstest: einem auf der Straße liegenden toten Fuchs ausgewichen.
Die Straßen einschließlich Autobahnen so gut wir für mich alleine, deswegen schon um 07.00 Uhr in Salzburg
in der Altstadtgarage angekommen.
Von dort aus sind es nur 100 Meter zur Universität, wo der Lauf gestartet wird und das drumherum stattfindet.


Noch ein bisschen das nähere Umfeld erkundet und ein paar Fotos geschossen.




Zum Start um 09.00 Uhr stehen bereit: 2000 Halbmarathonläufer, 650 Marathonläufer und nochmals 120 Staffelläufer.
Der Startbereich ist mit Tafeln in Startgruppen je nach Leistungsfähigkeit markiert, es wird auch mehrmals darauf hingewiesen sich entsprechend zu platzieren.
Und wie ist es nach dem Start? Ja genau, ein Großteil der langsamen hat sich vorne aufgestellt und die ersten vier Kilometer ist man nur am überholen.
Das Wetter ist bestens, von einem wolkenlosen Himmel scheint bei momentan 12 Grad die Sonne.
Die Strecke führt schnell aus der Stadt hinaus, Kilometerlang durch eine Lindenallee, bei Km 5 durch Schloß Hellbrunn (wurde sogar ein roter Teppich ausgerollt), durch einen Wald, bei Km 10 an Schloß Leopoldskron mit seinem Weiher vorbei.
Bei Km 17 hat man einen wunderbaren Blick auf die Salzburg.

Es läuft gut, bei Halbmarathon nach der ersten Runde stehen 1:44:24 auf der Uhr.

Es geht wieder hinaus, die Sonne hat jetzt schon mehr Kraft, läuft man mit dem auffrischenden Wind kommt man doch etwas ins schwitzen.

Ab Km 24 werde ich schleichend langsamer, ich hoffe das wird nicht noch schlimmer.

Leider doch, ab Km 34 wird es ein immer größerer Kampf ich muss echt leiden.

Kurz vor Km 36 dann erste Gehpause, ich würge ein Gel rein und rette mich bis zur Verpflegungsstelle um es runterzuspülen.

Was soll ich sagen, die lezten Km quäle ich mich ein paar Gehpausen und im Schnitt einer 6er Pace in das Ziel.

Endzeit: 3:42:08, Platz 295 von 647 Finishern

Ich habe zwar meine Bestzeit um fast drei Minuten verbessert, es will aber keine rechte Freude aufkommen musste doch arg leiden und für die Vorbereitung hätte es besser laufen können.




Donnerstag, 3. Mai 2012

11.+12. Woche Marathontraining (34+19km)

Dienstag: 9,3 km
 über den Dachserberg, Altdorf, Ebenhofen, Wertachstau
8 Grad, Regenschauer, windig

Donnerstag: 13,6 km
 über Geisenhofen, Hattenhofen, Thalhofen, Weibletshofen, Ennenhofen
21 Grad, sonnig

Freitag: 11,2 km
 über Kreen, Allee, Alsterberg
23 Grad, sonnig

Sonntag: Mountainbike 49,6km, 530Hm
von Andechs auf den Hohenpeißenberg und weiter nach Polling
22 Grad, sonnig, windig
Endlich erste Testfahrt mit meinem neuen Fully.
400 Hm am Stück sind zum Hohenpeißenberg zu bezwingen, wobei es am Anfang mit einer Steigung von über 20% knackig losgeht.
Soviel Laktat am Berg angesammelt, das auf der Strecke nach Polling jeder Anstieg brennende Oberschenkel einbrachte.

Dienstag: 10,3 km
über den Wertachstau, Altdorf, Dachserberg
14 Grad, bedeckt

Donnerstag: 8,5 km
über den Dachserberg, Altdorf, Ebenhofen
19 Grad, sonnig

Am Sonntag ist der Marathon in Salzburg:
Laut Wettervorhersage ist mit 10-16 Grad und Regenschauern zu rechnen.
Ich werde auf jeden Fall auf eine Zielzeit von 3h30min loslaufen, das wäre eine Verbesserung meiner Bestzeit um 15min.
Dazu muss aber alles passen (Tagesform, Wetter..), sollte ich es nicht schaffen bin ich nicht enttäuscht.

Aber eine neue Bestzeit sollte es schon sein.



Sonntag, 22. April 2012

10. Woche Marathontraining (82 km)

Dienstag: 12,5 km
über den Dachserberg, Kreen, Geltnach, Altdorf, Ebenhofen, Wertachstau
Intervalltraining 4x2km
9 Grad, sonnig

Mittwoch: 10,26 km
von Auto Singer über Geisenhofen, Ziegelei
9 Grad, Regenschauer

Donnerstag: 9,3 km
über den Wertachstau, Altdorf, Dachserberg
12 Grad, wolkig

Freitag: 13,6 km
über den Alsterberg, Allee, Hochwies, Gashaus, FC Thalhofen, Bahnhof
8 Grad, bwölkt

Sonntag: 36,6 km (3h 42min)
über den Bahnhof, Fechsen, Leuterschach, Kippachmoos, Lengenwang, Sigratsbold, Sulzschneid, Osterried, Stötten, Bertoldshofen, Kreen, Dachserberg
5/7 Grad, Regenschauer, windig

Bei den Schulen hält mich ein junger Bursch mit verbundenem Daumen an und fragt:
"wie heißt die Stadt hier?"
Zuerst habe ich gedacht der will mich veräppeln, aber nachdem er noch sagte: "ich bin vom Krankenhaus hergelaufen und komme aus Baden Württemberg"
dachte ich mir nur, was muss das am Vortag für ein Rausch gewesen sein.

Montag, 16. April 2012

9. Woche Marathontraining (75 km)

Dienstag: 9,4 km
über den Wertachstau, Altdorf, Dachserberg
16 Grad, sonnig

Mittwoch: 12,4 km
Intervalltraining im Stadion 8x800m
5 Grad, leichter Regen

Donnerstag: 10 km
über den Dachserberg, Altdorf, Ebenhofen, Wertachstau
12 Grad, Regenschauer

Freitag: 10,4 km
über Kreen, Weiß, Allee
7 Grad, wolkig

Sonntag: 32,6 km (3h 21min; 230 Hm)
über Ebenhofen, Holdersberg, Apfeltrang, Wenglingen, Aitrang, Elbsee, Seealpe, Geisenried, Thalhofen
5 Grad, Regen, Ostwind

Sonntag, 8. April 2012

8. Woche Marathontraining (65 km)

Montag: 7,8 km
über den Dachserberg, Altdorf, Wertachstau
13 Grad, sonnig

Mittwoch: 13,5 km
über Ennenhofen, Weibletshofen, Thalhofen, Hattenhofen, Geisenhofen
13 Grad, Tropfen

Freitag: 11,6 km
über den Bahnhof, Schulen, Hochwies, Allee, Schloßkirche
6 Grad, Niesel

Sonntag: 31,7 km (3h 17min)
Forggenseeumrundung (192 Hm)
-2 Grad, Schneefall
Der Termin stand schon länger fest und jetzt das: über Nacht nochmal Neuschnee!
Um 07.00 Uhr Richtung Illasbergsee gefahren, alle Straßen Schneebedeckt.

Ab da ging es ganz gut, Schneehöhe 5-7cm es ist ein laufen wie auf Waldboden.


Kilometer 10: es schneit stärker, der Wind treibt den Schnee quer vor mir über den Weg.

Kilometer 15: ich habe das Kraftwerk Füssen erreicht, der Schnee liegt ca. 15 cm hoch,
das laufen wird mühsam.

Kilometer 16: ich laufe jetzt gegen den Wind, der Schnee kommt frontal

Kilometer 20: das Wasser in den Trinkflaschen beginnt einzufrieren.

Kilometer 23: entgegenkommende Passanten schauen ganz komisch, wahrscheinlich weil in den Augenbrauen und Haaren sich Eiszapfen gebildet haben.

Kilometer 26: an den Schuhbändeln haben sich Golfballgrosse Schneekugeln gebildet.


Kilometer 29 ich quäle mich den letzten Anstieg vom Kraftwerk hoch.

Kilometer 31,7: endlich am Auto, ich denke an den Norbert, der gerade auf Mallorca beim Radtraining ist, wahrscheinlich bei 25 Grad und blauem Himmel.

Und wehe, wenn es dann in 4 Wochen beim Salzburgmarathon auch 25 Grad hat!

Sonntag, 1. April 2012

7. Woche Marathontraining (58 km)

Dienstag: 10,8 km
über den Wertachstau, Ebenhofen, Altdorf, Dachserberg
13 Grad, sonnig

Mittwoch: 12,6 km
über die Schlosskirche, Buchel, Kuhstallweiher, Ettwieserweiher, Bahnhof
16 Grad, sonnig

Freitag: 10,9 km
über Kreen, Allee, Alsterberg
8 Grad, bewölkt

Sonntag: 24,1 km
über Kreen, Geltnach, Hörmannshofen, Bachtelseewehr, Biessenhofen, Ebenhofen, Wertachstau, Ennenhofen, Fendt
Testlauf über die Halbmarathondistanz in 1:39:30 bei einem ungefähren Durchschnittspuls von 153
1/4 Grad, sonnig