Sonntag, 6. Februar 2011

2. Woche Marathontraining

Dienstag: 10,9km, Puls 144,
einmal den Dachserberg umrundet über Kreen und die Allee
-5 Grad, Hochnebel

Mittwoch: 12,5km, Puls 148,
Intervalltraining 8x800m, über Altdorf zur Geltnach, fast nach Hausen, Kreen, Altdorf
Die Intervalle nicht in der vorgegebenen 4:40 Pace sondern nach Gefühl (anstrengend) gelaufen, rausgekommen ist ne Pace von 4:20 - 4:40.
-3 Grad, sonnig

Freitag: 12,7km, Puls 154
über den Wertachstau, Ebenhofen, Altdorf, Kreen, Dachserberg
+5 Grad, sonnig
War richtig gut drauf.

Sonntag: 24,9km , Puls 138
über Altdorf, Ebenhofen, Immenhofen zum Elbsee, zurück über Hattenhofen, Thalhofen, Langweg, Ennenhofen
In den Feldwegen im Wald teilweise ziemlich eisig.
+1 bis +9 Grad, sonnig

Sonntag, 30. Januar 2011

Beginn Marathontraining

Jetzt geht´s los mit dem 12-Wochen Trainingplan für einen Marathon am 17.April.
Ausgewählt hab ich den Trainingplan von Udo über eine Zielzeit von
3h 45min. Wöchentlich sind vier Lauftage vorgesehen.
Meistens habe ich nach 10 Wochen intensivem Training keine Lust mehr, da wundert es mich nicht das jemand einen 22-Wochen Plan nicht durchhält, gell Hase!

Wochenzusammenfassung 1. Woche:

Montag: ausgefallen, den Werner nach München gefahren, Verkehrschaos, erst um 18.00 Uhr wieder daheim, dann auch keine Lust mehr zu laufen

Mittwoch: Fahrtspiel über 10,3km , Puls 148,
über Weibletshofen, Thalhofen, Ettwieserbach, Buchel (der Anstieg beim Krankenhaus ist doch immer gleich hart), Schloßkirche
1 Grad, Schneefall

Freitag: 10,6km, Puls 145, über den Dachserberg, Altdorf, Ebenhofen, Ennenhofen
-3 Grad, der Ostwind pfeift

Sonntag: 21,8km, Puls 137, über Ettwiesen, Fechsen, Leuterschach, Engratsried, Geisenried, Hattenhofen, Weibletshofen, Ennenhofen
-7/-5 Grad, Hochnebel

Bemerkenswertes: kurz vor der Wertachbrücke bei Leuterschach sieht man Spuren im Schnee wie jemand mit dem Auto von der Straße abgekommen ist, und über die 1m hohe Böschung in die Wiese rutschte.
Der Feldweg von Geisenried nach Hattenhofen ist natürlich nicht geräumt, wenigstens gibts Traktorspuren.

Samstag, 1. Januar 2011

Guter Rutsch im Neuen Jahr

Nachdem die Silvesterfeier sich in Grenzen hielt, gleich um 09.00 Uhr zu einem Neujahrslauf aufgebrochen.
Hochnebel bei -2 Grad und überall Eis.
Und schwupps auf dem Feldweg Richtung Geisenhofen ausgerutscht und lag auch schon am Boden, gleich wieder aufgerappelt, nichts verletzt.
Kann mich nicht erinnern wann ich das letzte mal gestürzt bin.
Das im ersten Lauf des Jahres.
Letzten Donnerstag hats mich schon mit dem Fahrrad hinglegt jetzt sollts für den Winter genug sein.
Es wurden dann noch 16km.
Nach dem Duschen den Lauf noch Online in die Laufsportliga eingetragen und:
Erster Platz von allen Läufern!
(waren aber auch bisher nur drei Läufe eingetragen)

Ende Januar gehts los mit einem 12-Wochen Marathontrainingsplan Zielzeit 3h45min.
Welcher Lauf es dann am 17. April wird ist noch nicht entschieden.
Mein Traum wäre den Marathon ohne Gehpausen (durch Oberschenkelkrämpfe oder steinharte Waden) durchlaufen zu können.

Montag, 13. Dezember 2010

Nikolauslauf Marktoberdorf

Geplant war eigentlich ein Angriff auf die 40 min Grenze über 10 km.
Aber der frühe Wintereinbruch hat mir dann doch einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Aber nicht wegen der widrigen Strassenverhältnisse beim Training sondern wegen der dauernden Schneeschaufelei.
Vor 10 Tagen habe ich mir beim schaufeln irgendwelche Nerven im unteren Rücken gereizt.
Die Schmerzen wurden bei Schonung weniger, sobald ich wieder an die Schaufel musste oder einen Trainingslauf machte wurde es wieder schlimmer.
Angemeldet ist angemeldet, also einfach schauen was geht.
Am Vormittag gab es noch ein paar Schneeschauer, aber die Strecke ist zwar feucht aber Schneefrei.
Beide Brüder hatten sich auch angemeldet, Werner wollte gemütlich unter 50 min laufen und der Andreas ohne grosses Training die 50 min unterbieten.
Ein bisschen Warmgelaufen, der Rücken schmerzt spürbar aber erträglich.
Um 12.20 Uhr starten erstmal die Schüler zu ihrer 3,65 km Runde.
Arno Jauchmann der Moderator und Einpeitscher macht dies schon einige Jahre hat aber diesmal gar keinen Plan.
6-7 min nach dem Schülerstart bittet er die Läufer schon die Strasse frei zu machen, bald kommen die ersten ins Ziel!
Dann weiß er nicht wann der Hauptlauf startet und ruft nach der Orga.
Nachdem klar ist das es um 12.30 Uhr losgehen soll, wird es hektisch, alle Läufer sollen sich schnell aufstellen.
Nach dem Start geht es über den Stadtplatz und am Atterer vorbei, alles eng und kurvig, auf dem nassen Teer ist Vorsicht geboten.
Ich ziehe mein Tempo an bis ich einen Puls von 178 erreicht habe.
Der erste Km in 3:55 passt.
Nadine Hailer überholt mich, die treff ich auch überall, von mir ein kurzes "du auch hier" wird mit "ist ja mein Heimatlauf" beantwortet.
Wir laufen erstmals an den Schulen vorbei Richtung Westen der Wind bläst doch ziemlich stark.
Km 3 ist nach 12:10 erreicht.
Das erstemal an Start Ziel vorbei, die Zuschauer jubeln.
Kurz nach Km 5 überhole ich den Bergläufer Groß Jg. 1938!
Irgendwie ist aber die Luft raus, ich kann den Puls nur noch auf 175 halten, habe leichtes Seitenstechen, die Beine fühlen sich an wie Gummi und irgendwie schränkt der Rücken meine Laufbewegung ein.
Durchkämpfen, aber einige Läufer überholen mich.
Mann ist so ein Zehner eine Quälerei, ich frage mich warum ich das mache.
Der letzte Km ist angebrochen ich gebe nochmal Gas und kann noch zwei Läufer überholen.
Finish in 42:09, Platz 48 von 187 Startern (die Teilnehmerzahl ist erstmals unter 200 gefallen).
So eine Zeit habe ich 2006 schon in Marktoberdorf gelaufen.
Ich schaue noch wo meine Brüder bleiben, der Werner läuft nach 50:30 ein.
Dann kommt ein ganz verrückter ins Ziel, der läuft mit nacktem Oberkörper und schwingt sein Trikot über dem Kopf.
Ist aber noch vorm Andreas im Ziel, der in 53:06 finisht, ohne strukturiertes Training geht´s halt doch nicht.

Montag, 8. November 2010

Crosslauf in Ronsberg

Bin ich noch nie mitgelaufen, die Homepage vom SC Ronsberg verspricht insgesamt 9,6 km in vier Runden und ein schauriges Höhenprofil.
Egal, ich bin zwar ein recht mäßiger Bergläufer aber ein gutes Training ist es allemal.
Der Wetterbericht verheißt für Sonntag nichts gutes, es soll den ganzen Tag regnen.
Trotzdem hab ich mich vorab angemeldet, für 8€ gabs auch noch ein paar Socken dazu.
Den Michael vom Lauftreff und mein Brüderchen abgeholt und ab nach Ronsberg, das Wetter ist mit 12 Grad und trocken optimal.
Der Lauf findet am Sportheim des hiesigen Fußballvereins statt.
Dort angekommen waren schon der Edi, Erwin und Ludwig vom Lauftreff da.
Wir zogen uns um und ich lief die Strecke mit dem Werner mal ab, genau jetzt fängt es zu regnen an.
Vom Vereinsheim gehts gleich einen ziemlich steilen Anstieg von 30 Höhenmetern hinauf.
Danach über eine Wiese quer und wieder steil hinunter.
Ein kurzes Teerstück, wieder durch eine Wiese und über ein abfallendes
Teerstück zum Vereinsheim zurück.
Vor dem Start habe ich mich ziemlich weit hinten angestellt.
Startschuss oder Countdown gab es keinen, irgendwann liefen alle los!?
Das erstemal den Anstieg rauf, geht noch gut aber der Michael zieht schon weg.
Bergab gebe ich Gas und überhole ihn wieder.
Das erstemal durch Start/Ziel in 9:30 min, puh das halte ich keine vier Runden durch.
Beim zweiten mal den Anstieg hoch werde ich von drei Läufern überholt, die können bis oben 50m davonziehen.
Aber auf dem Flachstück kann ich alle wieder überholen.
Zweiter Durchlauf in 10:08min.
Drittes mal den Anstieg rauf, gleiches Spiel ich werde überholt und überhole zurück.
Dritter Durchlauf in 10:17min.
Viertes Mal rauf, ich bin richtig langsam geworden, oben voll am Anschlag und benötige eine weile im flachen bis ich überhaupt wieder zügig laufen kann.
Meine drei Mitläufer haben jetzt aber schon 100m Vorsprung, bis zum Ziel kann ich den Vorsprung bis auf 30m verkürzen.
Der vierte Durchlauf dauert dann auch 10:28 min.
Endzeit 40:23 min, der Garmin zeigt 8,95 km und der Höhenmesser 131 Hm an.
Am Ende bin ich doch eine Minute vorm Michael im Ziel und damit schnellster vom Lauftreff, aber der 71 jährige Georg Groß ist über eine Minute vor mir.
Gesamt 38. von 56 Teilnehmern, der Sieger benötigt übrigens 33:22 min.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Bergtour auf den Grossen Krottenkopf (2656m)

Zum Abschluss der Saison noch einen richtigen Klopper besteigen dachte ich mir.
Die Wahl fiel auf den Großen Krottenkopf mit 1500 Hm Aufstieg in ca. 4 Stunden.
Bei uns wieder volle Nebelsuppe, die sogar bis hinter Reutte hineinging.
Nach 90 km Fahrt in 1,5 Stunden, Ankunft um 09.00 Uhr in Holzgau im Lechtal, hier strahlender Sonnenschein.
Am Anfang ein schöner Forstweg immer am Höhenbach entlang.



Der Simms Wasserfall



Nach ca. 1 Stunde kommt die Untere Rossgumpenalm in Sicht



Hier zweigt der Weg ab



An der Oberen Rossgumpenalm ist erstmals der Große Krottenkopf (ganz rechts) zu sehen



Freie Sicht auf den Gipfel



Nach ca 2,5 Stunden stehe ich vor der Wahl den direkten Aufstieg zu nehmen oder die Ramstallspitze zu umrunden und von Süd-Ost aufzusteigen.
Ich entscheide mich für die Umrundung da diese auf der Karte unschwer aussieht und immer in der Sonne liegt.

Ein Drahtseilgesicherter Steig ist zu überwinden



Nach 3 Stunden bin ich am Karjoch (im Hintergrund die Ramstallspitze), dann der Schock ich muss zur Karalm hinunter, doch die liegt weit unten im Tal.



Beim Abstieg treffe ich auf eine Herde Gämsen



Nach 3h 45 min an der Karalm die Erkenntnis: ich musste 540 Hm absteigen!



Also wieder hinauf, der Gipfel von der anderen Seite



Ich erreiche die Krottenkopfscharte, auf dieser Höhe war ich heut schon mal.



Jetzt wird´s hart, in Blockkletterei geht´s hinauf



Endlich nach 5h 10min und 2050 Höhenmetern habe ich den Gipfel ereicht



Richtung Oberstdorf hängt die Nebelsuppe



Blick Richtung Mädelegabel mit dem Schwarzmilzferner



Für den Abstieg wählte ich die direkte Route und war nach 2h 50min wieder am Auto.
Fazit: eine der Anstrengensten Touren die ich je gemacht habe, dafür auch eine der schönsten und einsamsten.
Der direkte Aufstieg mit 1500 Hm wäre in 3,5 Stunden zu schaffen also noch O.K.

Freitag, 8. Oktober 2010

Rad- und Bergtour auf den Heimgarten (1790m)

Mittlerweile hat es schon Tradition das ich mit dem Andi einmal im Jahr eine gscheide Radtour mache.
Diesmal hat er was ausgesucht, also ab nach Oberbayern.

1. Etappe von Polling nach Ohlstadt (34 km, 300 Hm)

Über kleine Nebenstrassen und Feldwege über Murnau und den Riegsee nach Ohlstadt.
Pause am Froschsee.



2. Etappe von Ohlstadt auf die Käseralm (7,5km, 675 Hm)

Über eine Forststrasse (1,3km waren mit Knochensteinen gepflastert, habe ich auch noch nie gesehen) bergauf.
Teilweise brutal steil, schieben war nötig.




3. Wanderetappe von der Käseralm auf den Heimgarten
(465 Hm)

Bei der Käseralm waren wir endlich über der Hochnebeldecke und es erwartete uns herrlicher Sonnenschein.



Der Aufstieg zum Heimgarten, war teilweise sehr steil und verlangte dem Andi alles ab.



Endlich am Gipfel.



Blick hinunter zum Walchensee.



Blick nach Süden.



4. Etappe alles wieder zurück.

Nach einer Gipfelbrotzeit hatte wir neue Kräfte gesammelt und der Rückweg war weniger schlimm wie befürchtet.
Insgesamt legten wir 81 km mit dem MTB zurück, wanderten noch 6 km und mussten insgesamt 1670 Hm überwinden.