Dienstag, 6. Juli 2010

Baufortschritt XI

Die Speis ist gefliest und gestrichen

Samstag, 3. Juli 2010

Caramba, ist das heiss hier!

Damals hielt ich es für eine gute Idee, am 2/3 Marathon mit 950 Hm in Oberstaufen anzutreten.
Heute weiss ich es besser.
Aber der Reihe nach, um 06.30 Uhr den Werner abgeholt und losgefahren, toll in Immenstadt ist dann die Strasse Richtung Oberstaufen gesperrt.
Die Umleitung geht durch die Provinz mit mal richtig schlechten Strassen.
Trotzdem um 07.30 Uhr in Oberstaufen-Kalzhofen angekommen.
Der Moderator erzählt was von 100 Teilnemern beim 2/3 und 200 beim Marathon.
Ich seh aber nur orange Shirts, die 100 Nordicwalker sind alle im Partnerlook gekleidet.
Start Punkt 08.30 Uhr auf einer Höhe von 800m, zuerst eine Stadionrunde und dann Richtung Oberstaufen.
Nach zwei Km der erste Anstieg, ca 15% geteert, die ersten gehen schon rauf.
Ich laufe noch, aber gleich im Wald gehts mit 20% hoch da ist dann auch gehen angesagt.
Wir bringen die ersten 120 Hm hinter uns, danach gehts nur noch bergab bis auf 660m.
Richtung Steibis wartet ein weiter Anstieg auf uns, die steileren Passagen gehen alle Läufer.
10 km sind in einer Stunde zurückgelegt, dann wartet der Anstieg zum Imberger Horn mit 300 Hm am Stück bis auf eine Höhe von 1200m auf uns.
Die Sonne hat jetzt schon richtig Kraft und brennt uns frontal drauf.
Der Schweiss fliesst in Strömen, es gibt aber genügend Getränkestationen von denen ich ausgiebig gebrauch mache.
Nach 1 h 27 min habe ich den Gipfel erreicht.
Jetzt muss das ganze wieder auf der Südseite runtergelaufen werden.
Das entpuppt sich aber als teilweise so steil, das an entspanntes Laufen nicht zu denken ist.
Man muss kleine Trippelschritte machen, das geht extrem in die Oberschenkel.
Km 16 endlich wieder Getränke fassen, einen Kilometer später habe den vollen Durchhänger, ein Hammergel hilft über das Tief hinweg.
Es ist jetzt teilweise eben, aber auch immer wieder mit Anstiegen zum gehen gespickt.
Schatten ist mangelware, die Temperatur liegt bei 27 und in der Sonne sicherlich bei 35 Grad.
Bei km 23 bekomme ich im linken Unterarm einen Krampf (man sollte am Vortag keine Bizeps trainieren), ich muss den linken Arm nach unten hängen lassen, schaut wahrscheinlich bekloppt aus.
An der nächsten Verpflegung eine Salzkapsel eingeworfen, Arm wieder OK.
Km 26 kurz vor einem Streckenposten bekomme ich einen Wadenkrampf, der meint gleich das ich den Fuß verstaucht habe weil ich so einen Hüpfer mach.
Weiter, durchkämpfen aber bei Km 27 dann ein beidseitiger Krampf in den Aduktoren der sich erst nach mehreren Minuten löst.
Hurra, die Sportanlage ist erreicht.
Noch eine Stadionrunde bei 29 Grad, dann habe ich nach 3 Stunden und 18 Minuten das Ziel ereicht.
Im Ziel gleich mal Wasser, Cola, Apfelschnitz eingeworfen und in den Schatten gehockt.
10 min später kommt der Werner schon ins Ziel, Respekt.
Er musste auch extrem leiden, wir fragen uns beide warum wir das machen.
Kurz danach der Marathonsieger im Ziel in 3 Stunden 31 Minuten, das bei 1800 Hm.
Dann noch hinter die Turnhalle gegangen und die ganze Zielverpflegung in einen Gully gerei...
Nur noch heim, aber nach 5 km konnte ich vor lauter Krämpfen nicht mehr fahren, der Werner muss übernehmen.
Beim Werner daheim wie ein 100 jähriger aus dem Auto gestiegen, sein Nachbar fragte gleich: " hat dein Bruder schläg gekriegt das er so läuft?"
Fazit: ein wunderschöner Landschaftslauf, leider viel zu heiss und ich bin halt doch keine Bergziege.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Neuer Hausbewohner

Hallo, mein Name ist Tiger, ich bin 8 Wochen alt und der neue Hauskater im Lärchenweg.


Sobald jemand die Wohnung betritt, komme ich laut miauend angerannt und will gestreichelt werden.
Und falls sich jemand hinsetzt bin ich sofort auf seinem Schoß.

Dienstag, 29. Juni 2010

Angeln mit Hape

Normalerweise laufe ich eigentlich jeden Sonntag. Da ich am Samstag einen Wettkampf hatte, war der Sonntag unerwartet zur freien Verfügung.
Also mit meinem langjährigen Angelfreund Hans-Peter zum fischen am Kögelweiher verabredet.
Früh um 06.00 Uhr gehts los Richtung Seeg, gleich mal ausgebremst da Lengenwang immer noch gesperrt ist, also über Roßhaupten.
Am Weiher angekommen empfängt uns ein spiegelglattes, klares Gewässer und aus dem Schilf ein ohrenbetäubendes Froschkonzert.
Ein Rute auf Grund gelegt und die Schwimmerrute mit Teig beködert.
Kaum reingeworfen fängt der Schwimmer schon das tanzen an, erster Fang ein Minikarpfen von ca. 30 cm.
So gings weiter, Minikarpfen und untermaßige Schleien Schlag auf Schlag.
Überraschung war dann ein Goldfisch, den hat wohl ein Gartenteichbesitzer hier "entsorgt", der kann weiterschwimmen.



Beim Hans-Peter beißt auch nur Kleinzeug bis auf einmal die Schnur an der Wasserkugelrute läuft, nach mehrminütigem Drill kann ein 7 Pfund Karpfen gelandet und wieder zurückgesetzt werden.



Plötzlich läuft die Schnur an meiner Grundrute, Anhieb, aha das muss was größeres sein.
Aber Pech, nach einer Minute Drill kann der Fisch sich befreien :-)
Nach sieben untermaßigen fange ich dann doch noch eine maßige Schleie, das Mittagessen ist gesichert.
Um 11.00 Uhr packen wir zusammen, auf der Kögelalm gibts noch ne Brotzeit mit Radlerhalbe, schön wars.

Freitag, 11. Juni 2010

Amsel

Über der Eingangstüre meiner Gartenhütte hat sich eine Amsel einen ganz besonderen Nistplatz ausgesucht, hoffentlich kommt kein Marder.

Baufortschritt X

Fehlende Teile der Küche wurden eingebaut, Schlafzimmer ist fertig.


Sonntag, 6. Juni 2010

Hitzetraining mit Werner

Da nächsten Sonntag der Berglauf zum Schwarzen Grat mit 480 Höhenmetern ansteht, wollen wir noch etwas mit Höhenmetern laufen.
Sonntagfrüh 8.30 Uhr, die Sonne scheint und es jetzt schon warm.
Wir treffen uns bei mir und stellen fest das wir beide vom Freitäglichen Bowlingnachmittag einen sakrischen A....muskelkater linksseitig haben.
Wir laufen über den Dachserberg (20 Hm) nach Altdorf und weiter nach Ebenhofen.
Den ersten steileren Anstieg am Holdersberg zieht der Werner davon: "wenn ich mich beim Bergauflaufen nach vorne lehne werde ich automatisch schneller".
Wir laufen Richtung Apfeltrang, die Sonne brennt, der Schweiß beginnt zu fließen.
In Apfeltrang die erste Herausforderung, der Anstieg hinauf zum Mammutbaum (100 Hm).
Am Baum die Tafel studiert, aha der wurde 1880 aus Amerika mitgebracht.
Weiter ein Stück bergauf, dann quer über Trampelpfade durch den Wald.
Bald haben wir die Straße nach Wenglingen erreicht, etwas aufwärts und nach einem Kilometer über Feldwege sind wir am höchsten Punkt, der Bergmang Alpe (855 m) angelangt.
Es ist etwas dunstig, das sonst traumhafte Alpenpanorama ist etwas verschwommen.
Schnell noch unsere bereits geleerten Wasserflaschen aufgefüllt und über die Südlichen Wiesen wieder bergab.
Wir suchen den Weg, laufen links dann rechts den Wald entlang und finden nichts.
Also durch ein Sumpfgebiet über Wasen balanciert, natürlich noch ein paar Brennesseln gestreift und durch den Wald, über Pfade und weglos dahin.
Endlich wieder ein Feldweg der bald durch ein Viehgatter versperrt wird.
Wir kletten drüber und ich witzele noch: "wahrscheinlich kommt gleich ein Stier angerannt".
Kaum 50m die Wiese runtergelaufen ist ein entferntes trampeln zu hören, von rechts oben kommen 20 Schumpen angerannt.
Da ist jetzt doch ein Zwischenspurt bis zum Weidezaun angesagt ich unten durch, der Werner wie ein Hürdensprinter drüber :-)
Der Feldweg führt uns dann doch Richtung Ruderatshofen, von da an gehts wieder nach Ebenhofen.
Es weht kein Lüftchen, die Sonne sticht, bei der ehemaligen Futtertrocknung stellen wir uns kurz in den Schatten um abzukühlen.
Die letzten fünf Kilometer schaffen wir noch ohne Hitzeschlag und nach 24 km und 200 Höhenmetern reichts auch.